Hospizbegleitung - Website John 2

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Am Anfang war...

der Hospizverein Landshut e.V.


Über die Geschichte von Hospiz und Begleitung, aber auch verwandte Gebiete
wie Palliativ- u. Spiritual-Care gibt es viel Literatur, ich erspare mir das.
Meine Einstellung und mein evtl. weiterer Werdegang soll das Thema sein.

Hospizbegleiter
Todkrank, dem Tode nahe, im Sterben liegen, vor den Schöpfer treten müssen, wollen.
Tod, das Ende, oder ein neuer Anfang?
Egal ob man an einen Schöpfer, ein höheres Wesen glaubt oder nicht, das Ende dieses Lebens steht bevor.
Ein Bereich des Lebens, der von Anfang an ein unvermeidbaren Strich unter das Leben,
einen endgültigen Punkt,  ein Ausrufezeichen
an das Lebensende setzt.
Sich mit unserer Sterblichkeit auseinandersetzen ist in unserer Kultur weitgehend mit Ängsten besetzt
und es wird meist vermieden
darüber zu sprechen.

Habe den Grundkurs leider beenden müssen, da ich mich
dem nicht gewachsen fühle. Irgendwie schade.
Doch besser jetzt erkennen und beenden, als vielleicht anderen Menschen Schaden zuzufügen.

Kritische Anmerkung:
Im Hospiz wird einigen wenigen Menschen ein Sterben erster Klasse ermöglicht.
Jedem sei es vergönnt in Würde zu sterben, den letzten Weg zu gehen.
Doch hier wird die Betreuung mit hohem Aufwand übertrieben.
Die meisten "Alten" haben gerade in dieser Zeit keine Hilfe, vor allen Dingen keine
spirituelle Hilfe. Hinweise auf sterben zu Hause zeigen die Hilflosigkeit
der Institutionen und auch den mangelnden Willen wirklich zu helfen.
Es mangelt in unserer Kultur an einem positiven Umgang mit dem Tod.
Schon in der Jugend, in der Schule, sollte auf diesen Teil des Lebens und auch
die Möglichkeit eines Übergangs in ein anderes Sein hingewiesen werden.
Angstfrei, hoffnungsvoll, von Verständnis und Liebe begleitet sollte ein spiritueller
Weg in unserer "Konsensrealität", eben neben der wissenschaftlichen Realität
für alle ermöglicht werden.
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